Beeinflusst — aber bitte positiv! Teil 2

5 Hacks, wie Unternehmen Gen Z mit Social-Media bereichern: Weg von unnützen Trash-Kampagnen hin zu inspirierenden Werbebotschaften

Im ersten Teil unseres Beitrags ging es vor allem um den Zusammenhang und die Auswirkungen des Social-Media Konsums auf Gen Z. Täglich werden Nutzer mit realitätsfernen Schönheitsidealen und perfekt inszenierten Beziehungen konfrontiert. Das kann sich verheerend auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Deshalb haben wir für euch 5 Hacks für einen bewussten Umgang mit den Sozialen Medien zusammengestellt. HIER geht’s zum Beitrag.

Social-Media ist für die Werbeindustrie das Nonplusultra – soweit nichts Neues. Doch wer hat eigentlich Bock auf penetrante Werbeanzeigen und schlechte Beiträge, die auf schnellen Profit abzielen? Kein Wunder, dass sich jeder nur noch Netflix reinzieht und den Werbeblocker aktiviert. Marketer behaupten, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Gen Z für Werbung immer geringer wird. Dabei können sich die Mikro-Informationsmanager für Inhalte, die einen Mehrwert bieten, sehr wohl begeistern. In Teil 2 unseres Blogposts wollen wir Unternehmen eine Botschaft senden: Übernehmt Verantwortung und hört auf mit unnützen und realitätsfernen Werbebotschaften. Beeinflusst aber bitte positiv!

Gen Z will positiv, authentisch und möglichst ehrlich berieselt werden. An alle Marketers da draußen: Bitte kreiert wertvollen Content für eure User. Inspiriert, informiert und aktiviert!

5 Hacks, wie Unternehmen Gen Z bereichern können

Realität feiern

Mit ein bisschen mehr Realität sieht die Welt doch schon viel bunter aus. Ein erster und sinnvoller Schritt wäre das Ersetzen der Barbie- und Ken-Puppen aus den Werbeanzeigen. Zeigt echte Menschen, Menschen wie dich und mich. Dove feierte z. B. mit der ‘Real Beauty’-Kampagne große Erfolge. Es wurden Models mit allen möglichen Hautfarben und Konfektionsgrößen abgelichtet. Es gibt so unendlich viele und wunderschöne Körperformen. Unser Kredo: Unity in diversity. <3

Aktivieren statt isolieren

Häufig verfügen Unternehmen über großen Einfluss und enorme Reichweite. Statt die User lediglich an den Bildschirm zu fesseln, sollten Unternehmen die Menschen aktivieren und mobilisieren, um gemeinsam Teil einer Bewegung zu werden. Schon im Jahr 2015 rief der Umweltaktivist Steven Reinhold die Marketingaktion #trashtag ins Leben.

“Hier ist eine neue Challenge für euch gelangweilte Teenager”, schrieb er damals unter seinen Post. Der Beitrag ging viral und löste weltweit eine Welle an positiven Reaktionen aus. Neben Teenagern ziehen auch Erwachsene los und engagieren sich aktiv für den Umweltschutz. Auch Nike geht mit gutem Beispiel voran. Mit der #betterforit-Initiative brachten sie in Seoul, Südkorea, 7000 Frauen zusammen, die alle eines gemeinsam haben: Die Leidenschaft für das Laufen. Gemeinsam gingen sie im ‘Sangam World Cup Park’ an den Start, um sich gegenseitig zu unterstützen und aktiv zu werden. Bitte mehr davon!

Anderssein lohnt sich!

Wie auch schon zu Schulzeiten: Lass die Augen auf deinem eigenen Papier! Das sollte auch bei der Erstellung von Inhalten gelten. Unternehmen müssen nicht auf jeden Trend aufspringen und in der breiten Masse mitschwimmen. Eine Mischung aus trendigen und noch nie zuvor produzierten Inhalten bietet den Usern einen echten Mehrwert. Hört euren Nutzern zu und kreiert Inhalte, die wirklich interessieren. Tipp: Über Social-Media-Gruppen in deiner Branche lassen sich interessante Diskussionen beobachten, die tolle Ideen für Inhalte liefern können.

*Hier Emotionen einfügen*

Nutzt die Macht der Emotionen und seid authentisch! Gen Z ist Profi darin, Werbeanzeigen blitzschnell zu erkennen und gekonnt zu ‘überscrollen’. Erzählt relevante, authentische und ehrliche Geschichten – Stichwort Storytelling. Gen Z lässt sich nur ungern einen Bären aufbinden und checkt gerne mal Hintergrundinformationen, wenn ihr etwas wackelig vorkommt. Bestätigt sich die Vermutung, sind die Unternehmen ganz schnell auf der Abschussliste Das Vertrauen ist weg. Auch der Umgang mit traurigen Emotionen wird größtenteils von Unternehmen vermieden. Diese können aber zum Handeln anregen und, wenn richtig eingesetzt, einen positiven viralen Hype auslösen.

Wusstest du, dass das das Gehirn unnötige Informationen automatisch ignoriert? Genau wie das zweite ‘das’ im ersten Satz.

Liefert Gen Z Informationen die ihr helfen, bestimmte Entscheidungen zu treffen oder besser noch, Dinge zu erleichtern. Wertvolle Informationen geben ihr das Gefühl, ihre Zeit sinnvoll investiert zu haben. Was ist frustrierender, als beispielsweise einen Artikel bis zum Ende zu lesen, der sich mit der letzten Zeile als totaler Reinfall entpuppt? Eben. Wir sind z. B. von 7mind begeistert. Die App bietet einfache Hilfestellung zum Einstieg in die Meditation. Auf der Website findet man super informative Blogartikel, die über bestimmte Themen im Bereich Meditation, Ernährung und einen gesunden Lifestyle berichten und aufklären. Mehrwert garantiert!